Frozen Reality
Special-Effect im Film "Paul der Fisch"
Frozen Reality ist nicht nur in der Visualisierung in Forschung und Wissenschaft hervorragend geeigent, sondern auch als hochqualitativer, beeindruckender visueller Effekt in der Werbung oder im Film.

Ultrakurze Momente (bis zu einer millionstel Sekunde) lassen sich mit Hilfe des 'Frozen Reality'-Verfahrens anhalten und in beeindruckenden Kamerafahrten von allen Seiten betrachten. Der Zuschauer bewegt sich hierbei quasi in einer eingefrorenen Welt. Diesen Effekt hat es im Hochgeschwindigkeitsbereich bislang noch nicht gegeben.

Das Debüt als Special-Effect hatte Frozen Reality im Film "Paul der Fisch".
Hintergrundinformation zum Film:

Inhalt: In einem kleinen verschlafenen, idyllischen Städtchen, mitten im Thüringer Wald spielt die Geschichte dreier Studenten und ihrer turbulenten Erlebnisse, eine Komödie mit vielen Verwechslungen, Missverständnissen und unerwarteten Wendungen.

Philipe - der belesene Denker, Hank - der lebensfrohe Draufgänger und die zielstrebige Karrierefrau Natascha bestreiten gemeinsam ihr Studium. Alle drei stehen kurz vor ihrem Diplom, für sie der langersehnte Freibrief hinaus in die Welt - endlich die eigenen Träume verwirklichen. Doch in ihrer Träumerei ist ihnen eine äußerst wichtige Mitteilung entgangen. Die Diplomprüfungen finden sechs Wochen früher statt als erwartet.

Das macht ihre Pläne zunichte. Um sich aus der ausweglosen Lage zu befreien, planen sie, die Prüfungsaufgaben kurzerhand zu stehlen. Eine verrückt-geniale Idee, die überraschenderweise nicht funktioniert, denn jemand ist Ihnen bereits zuvorgekommen...
[zum Trailer]
Warum mit Frozen Reality?

In dem Moment, wo die drei Protagonisten des Filmes erfahren, dass die Dipomprüfungen 6 Wochen eher stattfinden als erwartet, bricht für die drei eine Welt zusammen. Und genau an dieser Stelle nimmt der Film eine Wendung. Die so launige Atmosphäre wird von diesem Schock in Ratlosigkeit gewandelt.

Um genau diese Wendung auch optisch als Zäsur auszudrücken, wurde als Stilmittel 'Frozen Reality' eingesetzt: In dem Moment, in dem die drei von ihrem "Schicksal" erfahren, fällt einem der drei der 'Joint' aus dem Mund, die Kamera bewegt sich herum, wobei die Zeit wie eingefroren wirkt.

Die Kameras wurden durch den fallenden 'Joint' alle gleichzeitig ausgelöst. Im Anschluss wurden die Einzelfotos zu einem Rundumschwenk zusammengerechnet.
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